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SCHNELLER PROGRAMMIEREN, FLEXIBLER FERTIGEN
Wie Schiele Maschinenbau mit der vTNC7 Prototypen und Ersatzteile effizienter produziert

„Die vTNC7 ist eine einfache Sache für kleine bis mittelgroße Betriebe, die keine komplexe und kostenintensive Programmiersoftware benötigen.“ 

 Maik Schmitt, Ausbildungsleiter und verantwortlich für die NC-Programmierung

EIGENE FERTIGUNG ALS STRATEGISCHE ABSICHERUNG

Die Maschinen und Anlagen werden vollständig bei Schiele konstruiert und aufgebaut. Viele Komponenten werden zwar von externen Zulieferern bezogen, dennoch verfügt das Unternehmen über einen eigenen Maschinenpark mit Fräs- und Drehmaschinen.

„Wir könnten theoretisch nahezu jedes benötigte Teil selbst herstellen“, erklärt Maik Schmitt, Ausbildungsleiter und verantwortlich für die NC-Programmierung im Unternehmen. „Eine komplette Eigenfertigung wäre bei unseren Stückzahlen wirtschaftlich nicht sinnvoll. Aber wenn eine Anlage beim Kunden ausfällt oder wir kurzfristig ein Ersatzteil benötigen, können wir schnell reagieren. Außerdem nutzen wir die Fertigung intensiv für den Prototypenbau.“

Gerade bei Prototypen zeigt sich die Bedeutung einer flexiblen NC-Programmierung. Neue Bauteile entstehen häufig aus einem ersten Entwurf heraus und wer-den während der Entwicklung mehrfach angepasst. Entsprechend oft müssen Programme geändert oder komplett neu erstellt werden. Dabei unterstützt das neue Programmiersystem vTNC7 von HEIDENHAIN die interne Fertigung und beschleunigt den Weg von der Idee bis zum fertigen Werkstück.
 

vTNC7 ÜBERZEUGT IM PRAXISEINSATZ

Auf die vTNC7 wurde Maik Schmitt erstmals bei einer Fachveranstaltung aufmerksam. Das neue Programmiersystem weckte sein Interesse vor allem durch die Möglichkeit, NC-Programme deutlich effizienter zu er-stellen und moderne Bearbeitungsstrategien auch auf bestehende Maschinen zu bringen. Bis dahin erfolgte die Programmierung sowohl direkt an der Maschine als auch an einem separaten PC-Arbeitsplatz. Mit der Einführung der vTNC7 hat sich dieser Prozess spürbar verändert.

„Die Programmierung geht heute deutlich schneller von der Hand“, berichtet Schmitt. „Vor allem die optimierten Bearbeitungsabläufe sorgen dafür, dass die Programme effizienter arbeiten und die Maschinen ihre Aufgaben schneller erledigen können.“ Ein entscheidender Vorteil liegt für ihn in den neuen Fräszyklen, die durch die vTNC7 verfügbar werden. Dazu zählt beispielsweise die Bearbeitungsstrategie OCM (Optimized Contour Milling), die selbst auf älteren Maschinen genutzt werden kann.

„Auch wenn wir keine Serienfertigung betreiben, macht es einen großen Unterschied, ob ein Bauteil fünf oder zwanzig Minuten Bearbeitungszeit benötigt“, sagt Schmitt. „Diese Zeitersparnis merkt man unmittelbar.“

BESSERE OBERFLÄCHEN, WENIGER NACHARBEIT

Neben den kürzeren Bearbeitungszeiten profitiert Schiele von einer höheren Bearbeitungsqualität. Die modernen Frässtrategien erzeugen Oberflächen, die den Anforderungen bereits direkt nach der Bearbeitung entsprechen.

„Die Oberflächenqualität ist hervorragend. In vielen Fällen können wir auf eine manuelle Nachbearbeitung komplett verzichten“, erklärt Schmitt.

Gerade im Prototypenbau zahlt sich dies aus. Wenn Bauteile mehrfach angepasst werden müssen, redu-ziert jede eingesparte Nacharbeit den Gesamtaufwand. Gleichzeitig können neue Varianten schneller getestet und bewertet werden.

KI-UNTERSTÜTZUNG DIREKT IM PROGRAMMIERSYSTEM

Einen weiteren Mehrwert bietet der in die vTNC7 integrierte KI-Assistent HEIDI. Dieser lässt sich direkt in einem eigenen Arbeitsbereich öffnen und unterstützt Anwender während der NC-Programmierung.

Statt in Handbüchern oder Dokumentationen nach pas-senden Informationen zu suchen, kann Schmitt Fragen unmittelbar im System stellen.

„Bevor ich im Handbuch nachschlage, nutze ich die integrierte KI-Unterstützung in der vTNC7“, berichtet er.
„HEIDI liefert sehr schnell einen Lösungsvorschlag und hilft dabei, die passende Funktion oder den richtigen Programmieransatz zu finden.“

Damit wird die Informationssuche erheblich vereinfacht und die Einarbeitung in neue Funktionen beschleunigt.

MEHR FLEXIBILITÄT FÜR DEN ALLTAG

Die fertigen Programme werden bei Schiele anschließend per USB-Stick an die jeweilige Maschine übertragen. Für Maik Schmitt steht fest, dass die Einführung der vTNC7 einen spürbaren Mehrwert gebracht hat: schnellere Programmierung, moderne Bearbeitungsstrategien und eine intelligente Unterstützung direkt am Arbeitsplatz.

Schiele Maschinenbau GmbH

Das Unternehmen Schiele Maschinenbau GmbH hat sich auf die Entwicklung und den Bau von Lackieranlagen für Fußböden, Profilhölzer, Fassadenhölzer und Fensterrahmen speziali-siert. Eine besondere Stärke der Schiele-Anlagen ist das verlustfreie Auftragen von Lacken. Überschüssiges Material wird innerhalb des Beschichtungsprozesses wiederverwendet, wo-durch Ressourcen geschont und Materialkosten reduziert werden. Je nach Anwendung kom-men dabei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, darunter der Lackauftrag mittels Bürsten (IMPREGMAT®), durch Unterdruck (VACUMAT®) oder über speziell entwickelte Transferschei-ben (TransferDisc) für die Beschichtung von Fußböden mit Fasen und Kanten.

Kontakt

Schiele Maschinenbau GmbH
Im Schülert 22
D-56651 Niederzissen

+49 (0) 2636 - 9752-0
office@schiele.de